42. Wissenschaftlicher Kongress
Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®
Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention

22.11.-24.11.2018 • Berlin

Kongressdetails

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Grußwort der Tagungspräsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir freuen uns, Sie zum 42. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Hochdruckliga e. V. DHL® | Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention in Berlin begrüßen zu dürfen.
Wir haben den diesjährigen Kongress unter das Motto gestellt:

„Hypertonie, auf Herz und Niere geprüft“

Die Redewendung ist biblischen Ursprungs und bedeutet das Innerste eines Menschen oder einer Sache wird geprüft. Damals galt das Herz nicht nur als Organ, sondern als Sitz des Verstandes. Und die Nieren wiederum wurden als Ort der Gefühlswelt angesehen. Über die physiologische Funktion der beiden Organe gibt es inzwischen genaue Kenntnisse, das Zusammenspiel zwischen Herz und Nieren, insbesondere bei der Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen, ist weniger gut erforscht. Gerade in Hinblick auf die Entstehung der arteriellen Hypertonie sind beide Organe von herausragender Bedeutung.

Die arterielle Hypertonie ist der wichtigste Risikofaktor für kardiovaskuläre und zerebrovaskuläre Morbidität und Mortalität. Hoher Blutdruck führt zu Endorganschäden und Folgeerkrankungen, die neben den direkten Konsequenzen für die betroffenen Patienten auch eine immense ökonomische Bedeutung für unser Gesundheitssystem haben.  Die diesjährige Tagung der Deutschen Hochdruckliga stellt zwei zentrale Organe – Herz und Niere – in den Mittelpunkt der Tagung, die eine wichtige Rolle in der Pathogenese und in der Therapie des Bluthochdrucks einnehmen. Dass der Bluthochdruck zunehmend auch bei jüngeren Menschen diagnostiziert wird und – wie Studien gezeigt haben – auch im höheren Lebensalter eine sehr wichtige Rolle für die Lebensqualität und Lebenserwartung hat, spiegelt sich in den Themen dieser Tagung wider, die sich mit dem Spektrum und der Bedeutung des Bluthochdrucks in verschiedenen Lebensabschnitten und für bestimmte Altersgruppen befassen. Die Tatsache, dass die Hypertonie im Kontext mit weiteren wichtigen Risikofaktoren des metabolischen Syndroms steht, tragen verschiedene Symposien Rechnung, die gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften interdisziplinär ausgerichtet werden.
 
Auch in diesem Jahr bietet sich die Gelegenheit zur Weiterbildung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal. Wir haben uns bemüht, ein breites Spektrum an Veranstaltungen anzubieten, um Ihnen einerseits die neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse präsentieren zu können; andererseits haben Sie die Möglichkeit, sich in klinisch orientierten Veranstaltungen und Workshops praxisrelevantes Wissen anzueignen. Wir hoffen, dass wir mit der Fokussierung auf aktuelle Schwerpunktthemen Ihre Neugier und Ihr Interesse wecken können.

Wir freuen uns auf einen kollegialen Erfahrungsaustausch und abwechslungsreiche Tage in Berlin!

Ihre

Prof. Dr. H. Geiger
Tagungspräsident

Prof. Dr. J. Weil
Tagungspräsident